Ordne Kontakte und Apps in klare Prioritätsstufen: kritisch, wichtig, später. Deaktiviere Standardtöne, lasse Banner nur für höchste Relevanz zu, entferne Zähler auf Symbolen. Auf Systemebene helfen Fokusfilter, Profile oder Arbeitsmodi, die Kalender, E‑Mail‑Accounts und Apps trennen. Diese klare Hierarchie nimmt Druck aus dem Tag, weil wirklich Dringendes durchkommt, während Gewohnheitsrauschen höflich wartet.
Richte geplante Zusammenfassungen ein, die weniger wichtige Hinweise gesammelt zu festen Zeiten liefern. So checkst du konzentriert in Blöcken, statt ständig kleine Häppchen aufzuschnappen. Koppelt man diese Bündel ans Ende eines Arbeitszyklus, bleibt der Flow erhalten. Experimentiere mit zwei bis drei Lieferzeiten täglich. Schon nach einer Woche spürst du ruhigere Nachmittage und deutlich weniger impulsives App‑Hopping.
Definiere einen einzigen Kanal für echte Dringlichkeit und gebe diesem Priorität über alle Profile hinweg. Vereinbare mit Familie, Team oder Kunden klare Kriterien, ab wann dieser Weg genutzt wird. Eskalationsstufen verhindern Missbrauch: zunächst Chat, dann Anruf, anschließend Rückrufbitte. Durch Transparenz sinkt die Anzahl unbedachter Unterbrechungen, und gleichzeitig bleibt echte Erreichbarkeit verlässlich garantiert.